Herstellung/Gewinnung
"Baumwolle besteht aus Zellulose, dem Grundbaustoff aller Pflanzen. Sie ist eine Naturfaser und wird von der Baumwollpflanze gewonnen.
Grundbaustein einer Baumwollfaser sind Zellulosemolekülketten. Die Zellulosemolekülketten bilden sogenannte Mikrofibrillen, welche zu Fibrillenbündeln in den einzelnen Zelluloseschichten einer jeden Baumwollfaser angeordnet sind. Der hohle Faserkern und übereinanderliegenden Fibrillen können leicht von Wasser durchdrungen werden. Somit werden die einzelnen Zelluloseschichten bei der Feuchtigkeitsaufnahme fest gegeneinander gepresst. Daraus resultiert eine höhere Festigkeit einer gequollenen Baumwollfaser gegenüber einer trockenen Faser.
Dieser Aufbau Baumwolle ist verantwortlich für die hohe Festigkeit aber gleichzeitig geringe Elastizität von Baumwollfasern.
Einsatzgebiete:
Baumwolle wird zur Herstellung von Heim- und Bekleidungstextilien sowie Hygieneartikeln verwendet. Typische Artikel aus Baumwolle sind Freizeit- und Berufsbekleidung, Bettwäsche sowie Tücher und Tampons.
Vorteile:
hautfreundlich
nachwachsender Rohstoff
Baumwolle ist saugfähig und reißfest
Nachteile:
Baumwollanbau benötigt viel Wasser
konventionelle Baumwolle enthält Pestizide und Chemikalien
Herkunft der Baumwollanbaugebiete ist tlw. nur schwer nachvollziehbar